Dies und Das

#KampfumDemora – Die 3. Challenge Aufgabe

Guten Morgen an diesem Montag!

Nun sind wir schon bei der dritten und letzten Challenge Aufgabe angekommen. Mensch, ging das schnell…

Diese Aufgabe ist ein wenig ernster. Die Frage ist:

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Ich denke, das ist vielschichtig.

Was verstehe ich unter einer Zwangsehe?

In früheren Zeiten gab es hier bei uns wohl regelmäßig unfreiwillige Ehen. Das dürfte daran gelegen haben, dass die Rolle der Frau nicht besonders stark war und daran, dass Liebe nicht so einen großen Stellenwert hatte.

Es gab auch in gar nicht allzu ferner Vergangenheit Ehen, die nur deshalb geschlossen wurden, weil ein Baby unterwegs war und die Gesellschaft das dann so forderte.

Auch heute gibt es leider in verschiedenen Kulturkreisen noch Zwangsehen.

Erstmal ist wichtig, was eigentlich „Liebe“ bedeutet.
Ein „Verliebtsein“, eine tiefe Verbundenheit, Kribbeln im Bauch?

Wenn man sich alte Ehepaare ansieht, die seit sehr vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten – verheiratet sind (ohne direkt zu wissen, ob sie nun heiraten mussten oder nicht) gibt es dort häufig eine tiefe Verbundenheit. Diese Paare haben im Leben so viel miteinander erlebt und geteilt, manchmal auch extreme Situationen. Den Krieg und seine Folgen, Krankheiten, Geburten, Todesfälle, Schönes und weniger Schönes. Das verbindet. Ich glaube, dass es hierbei egal ist, ob die Ehe aus einer knisternden Verliebtheit heraus entstanden ist, oder weil die Eltern beschlossen haben, dass nun diese Menschen heiraten müssen.

Wenn ein Paar geheiratet hat, weil es nun einmal Nachwuchs bekam und die Gesellschaft das nicht ohne Ehe akzeptiert hätte, kann man natürlich drüber streiten, ob es sich um eine Zwangsehe handelt. Da aber das Paar ansonsten wahrscheinlich nicht geheiratet hätte, nenne ich es jetzt einfach mal so. Auch hier kann unter den richtigen Umständen eine Liebe entstehen. Vielleicht lernt man sich richtig kennen und stellt fest, dass man gut zusammen passt. Irgendeine Anziehung gab es ja meist schon vorher, denn sonst wäre das Baby ja nicht entstanden. Die tiefe Verbundenheit kann meiner Meinung nach auch hier entstehen.

Alles in allem denke ich, dass das einfach an den Personen liegt. Wenn man gezwungenermaßen aneinander gebunden wird und noch dazu gar nicht die Chance hat, das zu ändern, kann man sich annähern, kennenlernen und im besten Fall verlieben. Im schlechtesten Fall ist das ein großes Desaster.

Gut, dass ich selbst entscheiden durfte 🙂

Hier geht es zu meiner Challenge Seite!

 

Es hat Spaß gemacht, sich mit den Aufgaben dieser Challenge zu beschäftigen. Auch wenn es manchmal ein wenig Interpretation bedurfte, wie bei dem Coverfoto. Danke an die Organisatoren, isnbesondere an Jill von Letterheart, durch die ich darauf aufmerksam geworden bin.

Viele Grüße

Dani

 

 

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3 Kommentare zu „#KampfumDemora – Die 3. Challenge Aufgabe

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