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Stephen King – Der Outsider

Werbung, kostenloses Rezensionsexemplar

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Stephen King – Der Outsider

€ 26,00 [D] inkl. MwSt., € 26,80 [A] | CHF 36,50 empf. VK-Preis

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-453-27184-5

Erschienen:  27.08.2018

Verlag: Heyne

Das sagt der Verlag (Quelle: Randomhouse):

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?

Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der nette Maitland wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Meine Rezension:

Die Geschichte beginnt spannend. Das ist für einen Stephen King nach meiner Erfahrung eher ungewöhnlich. Bei ihm ist es eigentlich häufig so, dass die Geschichte langsam Fahrt aufnimmt.

In Flint City wird ein kleiner Junge umgebracht und schrecklich geschändet. Der sympathische Baseballtrainer Terry Maitland wurde mit dem Kind gesehen und ist direkt der Hauptverdächtige. Alles deutet auf ihn hin, nur das er einfach nicht der Typ für solch eine Greueltat ist und niemand, der ihn kennt, ihm so etwas zugetraut hätte.

Man ist nun als Leser schon hin- und hergerissen zwischen der Sympathie und dem Gedanken, dass jeder Mensch vielleicht ganz tief drinnen gar nicht so sein könnte, wie er scheint.

Aber natürlich liest man hier Stephen King und es ist naheliegend, dass da etwas anderes dahinter steckt, als man erst ahnt. Und das ist dann übersinnlich und der Sagenwelt angelehnt.

Ich muss sagen, dass mich das Buch an „Es“ erinnert hat. Nur dass es mich nicht so sehr gefesselt hat, wie Es, das ich damals in zwei Tagen durchgelesen hatte, weil ich es kaum aus der Hand legen konnte.

Die Geschichte und die Charaktere sind gut beschrieben und spielen gut zusammen. Es kam für mich aber nicht die große Spannung auf.

Es gefällt mir, dass King hier eine Gruselgeschichte genutzt hat, die es schon gab, die des El Cuco, der Kinder frisst, wenn sie sich nicht gut benehmen. Dieses Monster kommt aus dem portugisischen und lateinamerikanischen Raum und ist dort eine sehr bekannte Gruselei. King hat diese weitergesponnen und die Figur für seine Geschichte genutzt.

Das Buch ist eine gute Unterhaltung für Grusel- und Stephen King Fans.

Das Cover

Das Cover finde ich sehr gelungen. Das Bild erinnert an ein Auge, im Mittelpunkt eine Figur mit glühenden Augen und Äste bilden die Äderchen. Das Papier ist fest und der Aufdruck leicht glänzend. Ein sehr gelungenes Cover.

Und es gibt ein Lesebändchen. Ich mag Lesebändchen. Ich habe wirklich, wirklich viele Lesezeichen. Aber nie da, wo ich sie grade brauche. Daher ist ein fest installiertes Lesezeichen wirklich Gold wert!

Das Buch kann man in lokalen Buchhandel oder zum Beispiel hier kaufen.

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