Detoxen

Durchgehalten: Meine Saftwoche

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Hallo, Ihr Lieben!

Ich habe in der letzten Woche noch einmal vor der großen Schlemmerei eine Fastenwoche eingelegt. Und zwar mit der duówell balance Detox-Saftwoche von Globovita.

 

Und weil ich nicht wusste, ob ich diese Woche wirklich schaffe, habe ich ein Tagebuch geführt, dass ich Euch nun erst im Nachhinein zum Lesen gebe.

Los gehts!

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Quelle: Globovita

Montag, 03.12.2018 – 1. Tag

Dies ist ein Tagebuch. Ich beginne nämlich heute mit einer Detox-Saftwoche und möchte hier jeden Tag einen kurzen Text dazu schreiben, wie der Tag war, was gut lief und was mir schwer fiel.

Heute geht es los. Ich freue mich richtig drauf, mich wieder leichter zu fühlen. Durch Stress, wenig (durchgehenden) Schlaf und definitiv zu viel Essen haben sich ein paar überflüssige Kilos angesammelt, meine Hosen kneifen, leider auch die, die sonst immer eher zu weit waren. Und das geht nicht. Sicherlich ist eine Fastenwoche kein Abnehmprogramm. Aber als Einstieg und zum Herunterfahren erscheint sie mir grade sehr gut geeignet. Ich glaube nämlich, dass es mir leichter fallen wird, komplett zu verzichten, als nur „ein bisschen weniger“ zu essen.

Heute beginnt die Saftwoche von Globovita mit dem Vorbereitungstag.

Zuerst habe ich einen Moringa-Detox Tee getrunken. Den mag ich ohnehin sehr gern, darüber bin ich damals auf die Firma aufmerksam geworden. Der schmeckt leicht süßlich, obwohl kein Zucker enthalten ist.

Als nächstes gab es Zwieback mit Honig und Hanfnüssen. Schmeckt sehr lecker, sollte ich auch mal so essen… Dazu ein Glas Morgentraum-Saft mit zwei Teelöffeln Chiasamen.

Heute Mittag werde ich zur Freude der Jungs einen Möhrensalat machen, den sie mit Zucker essen und ich mit Olivenöldressing. Dazu wieder einen Saft. Und heute abend gibt es dann Pellkartoffeln mit Quark. Die Herren bekommen noch Lachs dazu, ich nicht. So sollte dieser Tag gut zu schaffen sein.

Nach einer mega vollen und recht stressigen Woche werden wir es in dieser Woche etwas ruhiger angehen lassen und auch einfach mal chillen. So der Plan. Ich hoffe, er funktioniert.

Dienstag, 04.12.2018 – 2. Tag

Heute ist der erste richtige Safttag. Mittags ergänzt durch einen Hanfnussriegel. Der schmeckt richtig lecker und stillt das Kaubedürfnis.
Ob die kleinen Saftportionen wirklich reichen?

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Erkenntnisse des Tages
Ich hatte kaum Hunger
Ich habe schlechte Laune, wenn ich nichts essen darf.
Ich denke ständig ans Essen.

Mittwoch, 05.12.2018 – 3. Tag

Heute das gleiche Programm. Nur mittags gibt es einen anderen Saft. Heute morgen musste ich wegen Kreislauf ein wenig Bewegung ins Spiel bringen und habe zusätzlich einen Löffel Honig gegessen. Das ist erlaubt, um ein Tief abzuwenden. Hat geklappt.
Leider habe ich ziemliche Gliederschmerzen in den Beinen. Total unangenehm. Bei Bewegung geht’s noch, aber im Sitzen ist es ätzend. War aber angekündigt, dass das passieren kann.

Erkenntnisse des Tages
Honig ist toll.
Tomatensaft mit Hanfnüssen und Pfeffer schmeckt total lecker!
Beine müssen besser werden.

 

Donnerstag, 06.12.2018 – 4. Tag

Meine Beinschmerzen sind besser, aber leider nicht weg. Das soll laut Auskunft von Firma Globovita ein Zeichen der Entgiftung sein.
Der Tee, der eigentlich total lecker ist, hängt mir mittlerweile ein wenig zum Halse raus. Ich trinke viel, damit erstens kein Hunger aufkommt und zweitens die Entgiftung gut klappt.

Erkenntnisse des Tages
Es ist ein bisschen fies, wenn man fastet und jeden Abend für die Familie kocht…
Ich denke immer noch sehr viel ans Essen. Aber es ist auch irgendwie super, dass ich den Gedanken jedesmal einfach wegwischen kann. Denn mein Essensplan ist ja klar.

 

Freitag, 07.12.2018 – 5. Tag

Heute musste ich im Büro arbeiten. Das war eine besondere Herausforderung für mich. Erst musste ich mir meine Säfte abfüllen und mitnehmen. Dann darum kümmern, dass ich meinen Tee trinken kann. Und dann auch noch damit leben, dass eventuell jemand komisch guckt, wenn ich keinen Kaffee trinke. Nebenbei ist es an einem ganzen Arbeitstag am Schreibtisch auch schwierig nichts zu schlickern.

Aber alles geschafft. Richtig gut. Und ich hatte nicht einmal groß Hunger. Erstaunlich. Das einzige Schlechte war, dass ich den ganzen Tag gefroren habe. Es war eigentlich warm genug.

Ich freue mich heute total, dass ich es bis hier schon geschafft und durchgehalten habe.

Erkenntnisse des Tages
Rote Beete in Saftform und ich werden keine großen Freunde.
Gut, dass ich die meiste Zeit der Woche zu Hause arbeiten kann.

 

Samstag, 08.12.2018 – 6. Tag


Letzter Tag! Heute fiel es mir viel schwerer als die letzten Tage. Das lag vorwiegend daran, dass ich beim gemütlichen gemeinsamen Frühstück nicht mitmachen konnte. Auch nachmittags noch zusammen einen Kaffee trinken fiel aus.

Das Trinken des Morgentraum- und Abendtraumsaftes ist mittlerweile etwas schwierig für mich. Irgendwie sind Gemüsesäfte nicht meins und Rote Beete absolut nicht. Mein Favorit ist Sonnengold, Orange Maracuja. Der ist super lecker.

Bei allem Schweinehund hab ich es aber GESCHAFFT! Juhuuu!
Morgen gibt’s wieder essen, wenn auch zum Fastenbrechen immer noch nach klarem Essensplan.

Erkenntnisse des Tages
Noch einen Tag hätte ich vielleicht/wahrscheinlich nicht geschafft.
Ich kann, wenn ich will!!!


Sonntag, 09.12.2018 – 7. Tag


Endlich wieder etwas mehr essen. Der Plan gleicht dem vom Gewöhnungstag.
Heute Mittag gab es Gemüsesuppe. Möhre, Kartoffel, Zwiebel mit Brühe. Boah, war die lecker! Ich glaube meine Geschmacksnerven sind grade feiner geworden.

Heute Abend gab es wieder Pellkartoffeln mit Quark.

Erkenntnisse des Tages
Ich hab es tatsächlich geschafft. Ich habe Euch nicht direkt live mitgenommen, weil ich an mir gezweifelt habe. Aber es ist vollbracht!
Ich habe viel Durst
Noch länger wäre schwierig geworden.

Ergebnis der Saftwoche

Äußerlich

Die Saftwoche ist wirklich gut. Man muss sich um nicht viel kümmern und alles ist gut passend abgemessen. Die Säfte passten von der Menge fast genau, man sollte aber wirklich abmessen, sonst wird’s zum Beispiel bei der delikaten Tomatensaftsorte etwas knapp.
Ich finde den Preis von 49,90 Euro absolut in Ordnung, wenn man bedenkt, dass man eine ganze Woche nichts anderes zu Essen kaufen muss.

Ich habe mich dummerweise zu Anfang der Woche nicht gewogen. Allerdings am Donnerstag. Die Abnahme war bis Montag nicht überragend. Aber die Zahl auf der Waage ist auch egal, denn es ging mir mehr darum, dass die Hosen weniger kneifen und ich mich entlaste und entschlacke. Und das hat funktioniert. Mein Bauch fühlt sich flacher an und alles ist etwas weniger „prall“ geworden.

Trotzdem ich keinen Kaffee getrunken habe, war ich nicht sonderlich müde.

Innerlich

Ich bin nie wirklich hungrig gewesen. Mein Appetit auf Süßes war nicht schlimm, es war genug Süßes in Form der Säfte und der Riegel dabei. Herzhaftes fehlte mir etwas, das hab ich vor allem am letzten Tag bei der Gemüsesuppe gemerkt. Die Riegel und die Hanfnusssamen sind eine tolle Sache, weil man etwas zum Kauen hat. Das ist für mich sehr wichtig.

Ich habe das Gefühl, geistig klarer und etwas sortierter zu sein (aber nur etwas…😂).

Insgesamt gibt es ein paar Dinge über die ich nachgedacht habe und die ich ändern möchte. Auch dabei soll ein wenig Entlastung und Verschlankung kommen. Vor allem in Bezug auf diesen Blog wird es künftig wohl ein bisschen „back to the roots“ geben.
Aber dazu ggf. an anderer Stelle mehr. Jedenfalls hat dieses Fasten auch zu solchen Erkenntnissen beigetragen, auch wenn sich das komisch anhört.

Die Gliederschmerzen waren doof und haben mich wirklich fast zwei Tage beeinträchtigt.

 
Und nun?

Ich habe nun ein paar Tage nicht mehr gefastet und habe definitiv weniger Hunger. Montag Abend gab es direkt Leberkäse mit Spiegelei. Das war eine blöde Idee. Mein Körper muss sich grade wieder an das normale Essen gewöhnen und sollte eher etwas Schonenderes verarbeiten müssen. Das Essen lag mir sehr schwer im Magen.

Mein Appetit hat sich geändert und ist basischer. Ich trinke gern wieder Kaffee und möchte darauf auch nicht verzichten. Zwei Tassen am Tag reichen mir aber derzeit. Mehr Appetit habe ich nicht darauf.

Allgemein habe ich riesigen Durst.

Ich bin gespannt, wie das weitergeht und wie lange es dauert, bis alles wieder ist, wie vorher.

Das war jedenfalls eine gute Sache und eine interessante Erfahrung. Ich werde sicher nochmal eine solche Woche einlegen.

 

So, wer nun tatsächlich bis hierher gelesen hat, dem danke ich dafür sehr. Und es würde mich sehr interessieren, ob ihr auch schon einmal gefastet habt und wie Eure Erfahrungen damit waren.

Liebe Grüße

Dani

4 Kommentare zu „Durchgehalten: Meine Saftwoche

  1. Ein super Tagebuch und da hast du uns schön mitgenommen 😉
    Ich habe mal 3 Tage eine Saftkur gemacht, aber nur zum „etwas Entgifen“, denn ich hatte immer eher das Problem, zunehmen zu müssen!
    Da ich mich zum Trinken eh schon „zwingen“ muss, wäre das für eine Woche nichts für mich. Da habe ich aber meine „Rituale“ gefunden. Zumal ich auf Dauer definitiv auch was zum „Zubeißen“ und auch Warmes brauche.
    Toll vorgestellt, liebe Dani.
    Ein schönes Advents-Wochenende und ganz liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

  2. Liebe Dani,

    ich musste schmunzeln als ich das las. Ich habe 12 Jahre lang Heilfastenwandern in Oy-Mittelberg gemacht. Das Ehepaar hatte alles seine Säfte selbst gepresst. Etwas zum kauen gab es nicht. Morgens gab es eine Brühe, die wurde uns ans Zimmer gebracht und dann sollte man 15 Minuten auf dem Bauch liegen, damit die Leber entlastet wird. Die ersten drei Tage waren es reine Gemüsesäfte und dann wechselt man zu süßen Säften. Das mit dem an das Essen denken ist normal. Was meinst Du was wir in der Gruppe in dieser Woche an Rezepte gewälzt haben. 🙂 *lach*. Ich würde das gern auch mal wieder ausprobieren. Aber ich gebe ehrlich zu. Beim arbeiten hier in der Firma kann ich das nicht. Aber ich gebe Dir ein Tipp, den habe ich damals auch bekommen. Man kann einfach zwischendurch auch nur so 3 Tage lang zwischendurch machen. Das habe ich auch in der Reha gelernt. Du kannst das auch mit Buttermilch machen. Das mit den Gelenken ist normal, dann geht die Entgiftung weg. 🙂 Oder die Kopfschmerzen eben. Wir sollten mal gemeinsam so etwas machen, dann können wir uns motivieren.

    Liebe Grüße
    elke von elke.works

    Gefällt 1 Person

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