Dies und Das

Ein paar Gedanken zur Nachhaltigkeit

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Hey!

Ich habe ja den Vorsatz, weniger Müll zu produzieren, nachhaltiger einzukaufen und vor allem bewusster an das Thema heran zu gehen.

Dabei immer im Hinterkopf, dass es wenig aufwendig sein muss und nicht meinen normalen Ablauf zu sehr ändert. Durch Job, Kinder, Termine und alles drumrum habe ich nicht die Möglichkeit auf den Markt zu gehen und in viele verschiedene Läden zu tingeln, um meinen Wocheneinkauf zu erledigen. Ich möchte also möglichst mit den Gegebenheiten das beste erreichen.

Mein desillusionierender Einkauf

Nun war ich einkaufen. Es war ein großer Einkauf für eine Feier. Dabei muss ich zugeben, dass ich wirklich ein wenig desillusioniert wurde.

Ich habe – wie immer – eigene Einkaufstaschen dabei. Es kommt nicht vor, dass ich Tüten kaufe. Dabei hilft mir mein Geiz 😉 Das ist schon einmal keine Baustelle.

Jedoch wenn ich dann versuche, zum Beispiel Gemüse ohne Plastik zu kaufen, stehe ich im Discounter schon vor einem Problem. Da gibt es nämlich so gut wie keine Ware, die unverpackt ist. Und wenn doch, dann ist sie unverhältnismäßig teurer.

Und ich meine damit keine Fertiggerichte und sowas? Wir kochen fast immer frisch und mit unverarbeiteten Lebensmitteln.

Als Beispiel:

Ich habe 250g Kirschtomaten gekauft. Diese sind in einer dicken fetten Plastikverpackung zu finden. Es gab keine ohne. Der Kilopreis beträgt 4,98 Euro. In einem anderen Supermarkt gab es diese sogar unverpackt, dort allerdings zu einem Kilopreis von 9,98 Euro.

cherry

Gut – es ist natürlich jedem selbst überlassen, ob er diesen massiven Aufpreis zahlen möchte und vielleicht auch kann.

Warum mehr zahlen für weniger?

Aber sollte es nicht möglich sein, nachhaltig zu leben, Verpackungsmüll zu reduzieren und ohne Plastik einzukaufen, ohne mehr zu zahlen? Sollten nicht auch weniger gut situierte Personen zu diesen Produkten greifen können?

Bei Wurst, Käse und Fleisch kann man immerhin an die Fleischtheke gehen. Dort gibt es auch Angebote, so dass die Salami im Kilopreis nicht teurer ist, als die günstige abgepackte. Vielleicht bekommt man dort sogar mehr Qualität fürs Geld.

Der Handel ist gefragt!

Worüber man auch mal nachdenken könnte – und zwar auf Seiten des Handels – ist, ob man nicht Müll einsparen belohnt. Wenn jemand zum Beispiel seine eigenen Dosen mitbringt, was ja in einigen Läden bereits möglich ist, spart der Handel doch am Ende Verpackungen. Sicherlich nur im Centbereich, das ist mir klar. Dennoch. Vielleicht könnte man dabei einen Rabatt oder eine Bonuskarte einführen. Einfach als Belohnung.

Denn machen wir uns nichts vor, wenn die Menschen keinen greifbaren und direkten Vorteil aus etwas haben, dann machen sie es auch nicht (so gerne).

Brot- und Gemüsebeutel von Naturtasche

Ich habe nun zum ersten Mal einen eigenen Beutel für Brot mitgenommen. Und das ist der einzige wirkliche Erfolg dieses Einkaufs für mich gewesen.

brot

Ich habe zwei Brote aus der Selbstbedienung in einen Stoffbeutel geben können und dabei zwei Papier/Plastikbeutel nicht benutzt.
Immerhin. Das ist hierbei unproblematisch, weil es ohnehin ein Stückpreis ist und nicht inklusive des Beutels gewogen werden muss.
Über den Einkauf SB vs. Bäcker müssen wir nicht diskutieren. Selbstverständlich ist Bäcker und Unterstützung des lokalen Handwerks besser, nur leider hatte der schon zu (wieder das Logistikproblem).

Die Beutel und das Unternehmen stelle ich Euch noch ein andermal näher vor. Dazu muss ich erst noch den Gemüseeinkauf ohne Müll testen 😉

Natürlich funktioniert da jeder Beutel, die hundert Jutebeutel, die hier im Haus (und sicher auch bei Euch) rumliegen, wären wahrscheinlich ebenso gut geeignet.

 

Meine Erkenntnisse dieses Einkaufs sind:

  1. Ich muss das besser organisieren
  2. Es wird einem wirklich nicht einfach gemacht
  3. Der Handel ist gefragt und muss mitziehen
  4. Ohne Umstellung wird es nicht gehen

 

Was meint ihr zu dem Thema? Habt ihr schöne Tipps und Ideen? Ich bin für alles offen!

Viele liebe Grüße

Dani

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2 Kommentare zu „Ein paar Gedanken zur Nachhaltigkeit

  1. Hallo Dani.
    Bei uns gibt es zum Glück eine große Auswahl an unverpackten Obst und Gemüse, welches ich dann vorziehe.
    Aber bei bestimmten Dingen gibt es dann keine Alternative und ich seh dann auch nicht ein für ein Produkt woanders hinzurennen.
    Mit Stoffbeuteln einkaufen zu gehen, sehe ich als selbstverständlich.
    LG, Nati

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